Neue Wagnisse in Flums: Von der Halle auf die Treppe
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Zum dritten Mal traf sich der Cast von showband.CH vom 27. Februar bis 1. März in Flums. Neben dem intensiven Feinschliff von Parade und Show wagten wir uns erstmals an eine Treppenshow – ein bedeutender Schritt in unserer Jubiläums Saison.

Bereits am Freitagabend war klar: Dieses Probeweekend wird intensiv! Das Ziel für dieses Probewochenende war nämlich, «Mamma Mia» und «Latin Dance» – die beiden letzten Stücke für die Show – spielend auf Show-Niveau zu bringen und erstmals eine Treppenshow für Calgary einzustudieren. Während sich di
e Künstlerische Leitung schon früher traf, um sich noch besprechen zu können, trudelte pünktlich um 19.30 Uhr auch der Cast ein.
Nach dem Warm-up gi
ng es direkt los mit Repetitionen der Parade und Show – vorerst noch ohne Musik, dafür mit voller Konzentration auf Laufwege und Formationen. Wer steht wo? Wer bewegt sich wann? Und wie greifen die Abläufe ineinander? Was zu Beginn noch etwas mehr bewusste Aufmerksamkeit verlangte, wurde schnell wieder selbstverständlich. Der showband.CH-Spirit war spürbar zurück!

Neuland auf der Treppe
Am Samstag verlagerte sich der Schwerpunkt vom Wiederfinden zum Weiterentwickeln. Latin Dance und Mamma Mia wurden nicht nur musikalisch gefestigt, sondern spielend und laufend geprobt. In der musikalischen Gesamtprobe wurde an Details gefeilt, Übergänge geschärft und schwierige Stellen weiter verinnerlicht. Mit jeder Wiederholung wuchs die Sicherheit spürbar.
Eine besondere Rolle spielte das erstmalige Einstudieren unserer Treppenshow für Calgary. Gemeinsam analysierten wir Aufnahmen der kanadischen Marchingband Calgary Stampede, stellten die neue Formation in der Halle und übten die Choreografie. Sechs zusätzliche Stücke erweitern unsere Showliteratur. Die Treppe verlangt eine andere Präsenz: weniger Bewegung, mehr Fokus auf Klang und Ausstrahlung. Es war zwar ungewohnt – aber genau deshalb wertvoll zu üben.
Am Samstagabend wurde deutlich, wie viel wir bereits erreicht hatten. Da wir erfreulich schnell vorangekommen waren, konnten wir etwas früher als geplant Feierabend machen. Einige zog es in die Slalom-Bar in Flums, andere liessen den Abend gemütlich in der Halle ausklingen.

Raus aus der Halle
Der Sonntag begann nochmals konzentriert. Die Parade-Probe wurde sogar kurzerhand nach draussen verlegt, was durch die fehlende Hallenbegrenzung eine zusätliche Qualität in die Parade brachte – so war man nämlich nicht gezwungen, immer wieder umzukehren, sondern konnte sich voll und ganz aufs Laufen konzentrieren.
Danach ging's zum Zmittag, bevor schon langsam, aber sicher, die Nervosität vor der bevorstehenden öffentlichen Probe spürbar wurde. Ein grosses Dankeschön gilt unserem Küchen-Team bestehend aus Manuela und Raphael Sutter sowie Yvonne Bertsch, das uns das gesamte Wochenende über bestens versorgt hat – denn mit so viel Energie auf dem Probenplan braucht es auch immer die passende Stärkung.

Alles fügt sich zusammen
Den Abschluss des Probeweekends bildete die öffentliche Probe am Sonntagnachmittag. Vor zahlreichem Publikum konnten wir zeigen, woran wir über das ganze Wochenende gearbeitet hatten: Parade und Show, die zusammenwachsen, Übergänge, die sicherer werden – und eine Band, die sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Besonders eindrücklich war, dass wir die Show vom Drumsolo bis zum letzten Ton durchziehen konnten.
Das am Freitag gesetzte Ziel wurde damit nicht nur erreicht, sondern mehr als erfüllt.
Bis zur Première bleiben nun noch zwei Probewochenenden. Zwei Gelegenheiten, um weiter zusammenzuwachsen, an Feinheiten zu arbeiten und das, was bereits gut ist, noch stärker zu machen. Die Vorfreude steigt – und wir sind bereit, den nächsten Schritt zu gehen!



